Die ersten Energiespeicher-Ladegeräte von XCharge sollen in Hamburg ankommen
Hamburg, Deutschland
Die erste DC Ladestation mit Energiespeicher, Net Zero Series (NZS), von XCharge soll vor Weihnachten in Hamburg ankommen und wird danach, nur sechs Monate nach der offiziellen Markteinführung, an Endkunden in Europa ausgeliefert. Die neue Fertigungslinie integriert DC Ladestationen für Elektrofahrzeuge (EVs) mit Energiespeicherlösungen, die darauf abzielen, Baukosten zu senken, die Netzstabilität zu verbessern und eine kontinuierliche Stromversorgung während eines vorübergehenden Stromausfalls zu gewährleisten.
Mit einer Akkukapazität von 233 kWh (erweiterbar auf 466 kWh) und einer Leistung von bis zu 210 kW für die parallele Aufladung von bis zu zwei Fahrzeugen in weniger als 30 Minuten bietet die NZS ein innovatives einziehbares Kabelmanagementsystem, 4G-Kommunikation, ein neues modulares Upgrade und ein intelligentes Energiemanagementsystem, um die Zuverlässigkeit der Energieversorgung in Europa voranzutreiben.
Für eine alternative Energiespeicherung
Die neue DC Ladestation hebt sich durch seine Akkukapazität hervor, denn die Energieversorgung steht in diesem kritischen Moment für Europa im Vordergrund. Unter dem Gesichtspunkt steigender Energiepreise hat die Europäische Kommission zu einer Reihe von Maßnahmen aufgerufen, um die Energieversorgung zu stabilisieren und die Digitalisierung des Energiesystems, einschließlich intelligenter Energiemanagementlösungen, in den Fokus zu rücken.[1]
Um den wachsenden Strombedarf zu decken, ohne das Netz zu überlasten, ist XCharge bereit, Lösungen anzubieten, um dieses Problem mit der Bereitstellung der NZS in ganz Europa zu lösen. Das Ladegerät ermöglicht es Betreibern der Ladeinfrastruktur (CPO), sich außerhalb der Peakzeiten selbst zu versorgen und auf einen hohen Verbrauch sowie eine hohe Netzauslastung vorbereitet zu sein. Während der Peakzeiten können Autos stattdessen aus dem Batteriespeicher anstatt aus dem Netz geladen werden, oder aus einer Kombination von Batterie und Netz.
Auch Großbritannien steht in diesem Winter vor Herausforderungen im Energiebereich. Der nationale Stromnetzbetreiber warnte davor, dass das instabile Netzsystem im Januar und Februar aufgrund des Mangels an Windkraft und der begrenzten Energieeinfuhren aus Ländern wie Frankreich, Belgien und den Niederlanden zu Stromausfällen führen könnte.[2] Der Stromreservemodus der NZS verringert diese Risiken problemlos, indem bestimmte Energiemengen in Batterie geladen werden, um Notfälle zu vermeiden.
Durchgängig schnelles Laden
Auch wenn der Ausgleich der Netzauslastung mit dem Energiespeichersystem für die NZS im Fokus steht, stehen wie bei den anderen DC-Ladegeräten von XCharge die Ladegeschwindigkeit und das Benutzerfreundlichkeit noch immer im Mittelpunkt des Designs.
Elektrofahrzeuge sind zunehmend in der Lage, bei hohen Leistungsstufen aufzuladen und benötigen eine höhere Ausgangsleistung, was zum Schmerzpunkt einer längeren Ladezeit führt. Um dies zu betonen: Die NZS ist in der Lage, ein einzelnes vernetztes Fahrzeug bei 210 kW in etwa 20 Minuten von 10 % auf 80 % des Ladezustands zu laden. Darüber hinaus ermöglicht es das gleichzeitige Laden von zwei verbundenen Fahrzeugen.
Eine einfache Installation für CPOs
Eines der größten Bedenken von CPOs ist die lange Wartezeit für Natzanschlusserweiterung. Die Dauer kann je nach Land zwischen sechs Monaten und drei Jahren variieren, doch durch die Verwendung der NZS mit dem standardmäßigen industriellen 30/60-kW-Steckdose für eine einfachere Netzverbindung und ohne die Notwendigkeit von Tiefbauarbeiten werden die meisten CPOs durch diesen zeitaufwändigen und kostspieligen Prozess nicht mehr belastet.
Als ein innovatives Start-up-Unternehmen liefert XCharge mit der Bereitstellung der NZS in Europa leistungsfähige Lösungen für die EV-Branche und verfolgt damit seine Mission zur Reduzierung von Treibhausgasen. Die NZS wird dazu beitragen, die Zukunft der Schnellladestationen neu zu gestalten, indem sie eine Möglichkeit bietet, Elektrofahrzeuge angesichts eines ständig steigenden Netzstrombedarfs nachhaltig und zuverlässig zu laden.
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