Voyager Space und Airbus kündigen internationale Partnerschaft für die zukünftige Raumstation Starlab an
Denver, CO, United States
Voyager Space und Airbus Defence and Space arbeiten an der Entwicklung und dem Betrieb von Starlab zusammen, einer freischwebenden Raumstation, die der nationalen Luft- und Raumfahrtbehörde der USA (NASA) und einem weltweiten Kundenstamm von Raumfahrtbehörden und Forschern dient. Der Start von Starlab ist für das Jahr 2028 geplant, um eine kontinuierliche menschliche Präsenz im erdnahen Weltraum (low-earth orbit, LEO) zu gewährleisten.
Airbus Defence and Space wird für die Raumstation Starlab, die den Astronauten als Labor im Orbit für Untersuchungen und wissenschaftliche Entdeckungen dienen wird, technische Unterstützung und Fachwissen bereitstellen. Starlab ist so konzipiert und gestaltet, dass es 100 Prozent der Nutzlastkapazität der Internationalen Raumstation bereitstellt und die Möglichkeit bietet, Hunderte von Experimenten und technischen Untersuchungen pro Jahr durchzuführen.
„Wir sind stolz darauf, mit Airbus Defence and Space zusammenzuarbeiten, um Starlab zum Leben zu erwecken. Wir möchten eine möglichst leicht zugängliche Infrastruktur im Weltraum für die wissenschaftliche Community schaffen", sagte Dylan Taylor, Chairman und CEO von Voyager Space. „Diese Partnerschaft ist einzigartig, da sie internationale Partner in das Commercial Destinations Free-Flyer-Programm einbindet. In Zusammenarbeit mit Airbus werden wir das Angebot von Starlab erweitern, um der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) und den Raumfahrtagenturen ihrer Mitgliedsstaaten die Fortsetzung ihrer Forschungsarbeiten in der Mikrogravitation im LEO zu ermöglichen."
„Diese Partnerschaft mit Voyager Space ist der erste Schritt auf dem Weg zur nächsten Generation von Raumstationen, die internationalen Astronauten dienen sollen. Wir freuen uns, ein Projekt zu unterstützen, das den Lauf der Geschichte verändern wird", sagte Jean-Marc Nasr, Executive Vice President von Space Systems bei Airbus Defence and Space. „Mit dieser Zusammenarbeit haben wir einen wichtigen Schritt getan, um Starlab Wirklichkeit werden zu lassen und die Grundlage für eine dauerhafte europäische und amerikanische Führungsrolle im Weltraum zu schaffen. Unser Team freut sich darauf, der Technologie auf den Grund zu gehen und unsere besten Ingenieure an die Arbeit gehen zu lassen."
Voyager und seine Betreibergesellschaft Nanoracks erhielten im Dezember 2021 im Rahmen des Space Act Agreement eine Finanzierung von der NASA in Höhe von 160 Millionen US-Dollar für den Aufbau von Starlab. Dabei handelt es sich um eine kontinuierlich bemannte, freischwebende Raumstation, die die Internationale Raumstation ersetzen soll. Starlab soll als Heimat für den George Washington Carver Science Park dienen. Dabei handelt es sich um den ersten Wissenschaftspark im Weltraum, in dem Wissenschaftler und Branchenexperten Erkenntnisse austauschen, zusammenarbeiten und neue Technologien nutzen können, um sowohl wissenschaftliche als auch kommerzielle Vorhaben voranzutreiben.
„Wir danken der NASA und unseren Partnern in der US-Regierung für ihre beständige Unterstützung unserer Bemühungen, ein kommerzielles Ziel im LEO aufzubauen, das der amerikanischen und internationalen Forschungsgemeinschaft dient", so Dylan Taylor weiter. „Wir möchten, dass Starlab die Plattform der Wahl für Kunden auf der ganzen Welt wird. Die heutige Partnerschaft mit Airbus bietet das Potenzial für einen dauerhaften und bedeutenden Zugang der USA und Europas zum Weltraum."
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